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FanFiction
  ...nur noch ein einziges Mal
by Tekuu

Dein wunderschönes Lächeln
Ich möchte es sehen, nur noch ein einziges Mal
Sollten uns diese Welten trennen
Wir uns nie wieder sehen
So muss ich davon zehren
Die Ewigkeit ist lang.

~

Uns war bewusst, was wir taten
Was unser Bund bedeutete
Wir stellten uns mitten in den Wind
Ohne Schonung oder Akzeptanz zu erwarten
Während andere schon unser Grab scharrten
Haben wir an die Liebe geglaubt.

"Liebe überwindet alle Hindernisse" sagte einst ein Poet.
Die Familie ist ein Hindernis, bei dem das nicht geht.
Poesie und Träume sind nicht die Wirklichkeit.

Wie Glas zerbricht
So zerbricht unser Glück
Nur Scherben sind übrig
Werden sorgsam zertreten
Dass nichts übrig bleibe vom schlechten Benehmen
Das sich "Dunkle Liebe" nennt.

Deine Familie erzeugte einen Krieg
Dämonen gegen Wächter
Weckte den alten Hass derjenigen, die das Gute vertreten sollten
Auf dass sie auslöschen das unreine Blut derer, die Dämonen sind
Auf dass sie hassen was es befleckt, das jetzige Hikari-Kind
Den Dämonen, mich.
"Liebe überwindet alle Hindernisse" sagte einst ein Poet.
Was der nicht kannte war die Realität.
Denn Pflicht und Kodex stehen über Gefühlen.

Durch deine Familie wurden wir getrennt
Jedes Treffen war ein Treffen auf dem Blutsfeld
Dem Schlachtfeld der Unakzeptanz, überströmt mit Blut
Durch deine Hände starben die Meinen
Durch meine Hände floss der rote Lebenssaft der Deinen
Unsere Liebe schied nur der Tod.

Den Krieg ist beendet, ein Vertrag geschlossen.
Kein Dämon darf je den Fuß auf geheiligtes Land setzen.
Doch meine Liebe überwindet alle Hindernisse. Ich dachte bei mir:

Dein wunderschönes Lächeln
Ich möchte es sehen, nur noch ein einziges Mal
Sollten uns diese Welten trennen
Wir uns nie wieder sehen
So muss ich davon zehren
Die Ewigkeit ist lang
Ein einziges Mal noch will ich dir in die Augen sehen
Deine Lippen berühren
Ins Ohr hauchen "ich liebe dich"

"Der Waghalsige ist ein größerer Tor als der Narr" sagte einst ein Weiser.
Ihm war bewusst, warum.
Doch Gefühle sind stärker als Vernunft.

~
Ich stehe an der Grenze der Welten
Auf "Überqueren" steht die Todesstrafe
Doch ein Leben ohne dich
Ist kein Leben mehr
Daher laufe ich ohne zu überlegen ins Licht
Ins weite Meer der Lügen.

Ich fliege zu deinem Balkon
Sicher haben die Wächter mich schon geortet
Ich spüre ein Summen in meinen Knochen
Den Anflug der Hikari.

Jetzt habe ich mein Ziel erreicht
Die Balkontür steht offen
Ich kann dich sehen
Du weinst
Ich rufe deinen Namen
Du sieht auf
Die Wächter sind hinter mir.

"Liebe ist selbstlos".
Der Zitierte hat Recht.
Außer dem Bei-Dir-Sein zählt nichts.

Du läufst auf mich zu
Angst und Freude im Gesicht
Sie zerren mich weg
Wollen uns trennen
Mich in der Hölle verbrennen
Auf Ewigzeit.

"Liebe beflügelt zu unglaublichen Taten" - ein wahres Wort.
Du greifst dir deinen Stab und setzt die Wächter außer Gefecht.
Verbotene Tat.

Jetzt liegen wir uns in den Armen
Unsere Tränen fließen denselben Weg
Unsere Zukunft kann nirgendwo glücklich werden
Wir haben nur die Gegenwart
Du küsst mich sanft, suchst meine Nähe
Wir sagen es nicht, aber wir wissen es
Dies ist das letzte Mal.

Dein Bruder kommt ins Zimmer
Der Moment ist zuende
Die Wächter machen dich bewegungsunfähig
Er schleppt mich weg
Aber ich konnte bei dir sein
Das war es wert.

"Liebe und Drama sind nie weit entfernt."
"Liebe ist eine Qual."

Am nächsten Morgen ist es so weit
Alle wichtigen Leute sind anwesend
Meine Hände sind mit silbrigen Fäden gefesselt
Ich kann mich nicht mehr bewegen
Das ist das Licht der Hikari.

Unter den Anwesenden bist auch du
An deinen Stuhl gefesselt
Du musst mich ansehen
Du musst es ertragen
Aber du kannst es nicht
Deine Augen erzählen mir von deinem Schmerz
Aber du kannst nicht davon reden
Dein Mund wurde verschlossen.

Da steht er schon
Der, der mich am meisten hasst
Er wird mein Henker sein
Er wird uns voneinander trennen
Seine Hände befleckt bald mein Blut
Die Hände eines Hikari.

Ich lächle dich an
So wie früher
Du sollst mich so in Erinnerung behalten
Laut und deutlich sage ich
"Du warst meine einzige große Liebe gewesen"
Er nimmt Anlauf
Das heilige Schwert auf mich gerichtet

Ich höre deinen stummen Schrei, deine Qual
Als das Schwert mich durchbohrt
Ich spüre, wie das Licht mein Leben aussaugt
Ich lächle dich weiter an
Mein Leben ist verwirkt
Das einzige, was ich jetzt noch in meinem Herzen haben will
Ist ein letzter Anblick von dir
Immer mehr verschwimmt dein Bild
Ich halte die Vergangenheit fest in meinem blutenden Herzen
Mein letzter Atemzug gehört dir
Mein Engel