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Verbotene Künste
Die Verbotenen Künste, manchmal auch die Verbotenen Techniken genannt, sind 24 Techniken, die Silence vor vielen Jahrhunderten benannt und mittels verbotener Kunst niedergeschrieben hat. Sie schuf sie für sich selbst, da sie nicht auf ihr Element zugreifen kann und sich daher anders zu helfen wissen musste, denn die Verbotenen Künste sind Techniken, die sich neutraler Magie bedienen und somit sowohl von Wächtern als auch von Dämonen benutzt werden können – der einzige Unterschied besteht in der Sprache, in der die Techniken ausgerufen werden. Der Grund aus dem sie ihre Techniken aufschrieb ist einfach: aus einer Laune heraus tat sie dies. Sie war gelangweilt in ihrem Zustand und wollte sich selbst der Herausforderung stellen, ob sie in der Lage war, trotz ihres Todes den Lauf des Krieges zu beeinflussen.

Es glückte ihr offensichtlich.

Die Verbotenen Künste erfreuen sich großer Beliebtheit; besonders bei den Dämonen. Die Techniken stehen in zwei Büchern geschrieben - das eine in der Sprache der Wächter, das andere in der Sprache der Dämonen. Beide Bücher sind Unikate und wurden nie kopiert. Die Dämonen brachten es sich gegenseitig bei; eine Tradition, die von Lehrmeister zu Schüler bis heute fortgeführt wird. Es ist selten, dass das normale Fußvolk viele dieser Techniken beherrscht, doch für die meisten Fürsten ist dies Standard – allerdings existiert kein Dämon mehr, der alle 24 Techniken beherrscht. Ri-Il wird allerdings nachgesagt, dass er viele beherrscht; wenn nicht sogar einen Großteil.

Die Meinungen über den Einsatz der Verbotenen Künste in der Dämonenwelt sind zweigeteilt. Die einen sehen es als ein Beispiel des Könnens an und verehren die, die viele von ihnen beherrschen. Andere wiederrum sehen es als das Gegenteil an, da die Techniken immerhin auch ein mögliches Defizit ausgleichen könnten – mit anderen Worten, dass man selbst nicht stark genug ist, um sich ohne sie zu behaupten.

Bei den Wächtern sind die Techniken nicht so weit verbreitet und werden auch nicht häufig benutzt. Es ist generell nicht verboten sie zu erlernen, doch muss man einen triftigen Grund vorweisen und für jede Technik, die man wünscht zu lernen, einen Antrag stellen, der bei den Hikaris höchstpersönlich einzureichen ist und genauestens untersucht wird, ehe der Wächter die Erlaubnis erhält, sich eine der Techniken anzueignen. Die drei Foltermetoden sind allerdings strengstens verboten; egal, gegen wen sie gerichtet werden würden.

Das Original des Buches der Dämonen ist seit geraumer Zeit spurlos verschwunden; das der Wächter steht in der Bibliothek des Tempels, versehen mit einem Schloss, zu welchem man den Schlüssel nur auf Antrag erhält.



1:  Unbekannt

2:  „Eingekerkertes Mondlicht“
    Benutzt in: Kapitel 49 „Eingekerkertes Mondlicht“
    Benutzt von: Silence

Das Einsetzen dieser Technik beschwört in einem gewissen Radius eine Art Mauer, welche aus Magie besteht. Der Radius ist vom Anwender frei wählbar; doch begrenzt sich die Größe des Kreises auf das Können des Anwenders. Diese Mauer verhindert nicht nur jegliche Flucht, sondern raubt auch allen Wesen, egal ob Mensch, Dämon oder Wächter, die sich innerhalb der Mauer befinden, die Magie, die sie im Kampf verbrauchen und diese geht auf den Anwender über.

3:  Unbekannt

4:  Unbekannt

5:  „Zersplittertes Puzzle“
    Benutzt in: Kapitel 37 „Muttertag“, Kapitel 30 von DeA „Engel & Dämonen – Unsere Trennung“
    Benutzt von: White, Silver

Eine simple Technik und auch eine der am häufigsten Angewandten, denn diese Technik ermöglicht es, bestimmte Erinnerungen des Opfers zu löschen, indem der Anwender das Gedächtnis des Opfers durchforstet. Um das gesamte Erinnerungsvermögen zu löschen, benötigt es großes Können, doch um kleine, einzelne Erinnerungen auszuradieren ist dies nicht notwendig. Die meisten benötigen direkten Körperkontakt, um diese Technik auszuführen - wie es bei Silver der Fall ist. White jedoch benötigte nur eine flüchtige Berührung. Die Erinnerungen des Opfers können vom Anwender zurückgegeben werden, doch es ist unwahrscheinlich, dass das Opfer dies selbst bewältigt.

6:  Unbekannt

7:  Unbekannt

8:  „Entfachtes Höllenfeuer Stufe Eins“
    Benutzt in: Kapitel 49 „Eingekerkertes Mondlicht“
    Benutzt von: Silence

Eine überaus effektive Foltermetode, die das Opfer an die Grenzen der auszuhaltenden Schmerzen treibt – und das schon auf der ersten Stufe. Diese kann zwar auch zum Tod führen, doch die meisten überleben sie. Wenn diese Technik allerdings lange genug angewendet wird, ist sie eine der Techniken, die zum Nexres-Zustand führen. Die dritte Stufe ist jedoch mit dem sofortigen Tod verbunden und bis jetzt gibt es niemanden, der diese überlebt hat.

9:  Unbekannt

10:  Unbekannt

11:  Unbekannt

12:  „Qual der Spiegel“
    Benutzt in: Kapitel 62: „Der erste Juni Teil 1 – Verbotene Gefühle“
    Benutzt von: Silver

Dies ist eine Technik, die die Wunde des Opfers mit dem Anwender tauscht; je nachdem wie groß diese Wunde ist, benötigt diese Technik mehr Können. Umgekehrt kann der Anwender ebenfalls seine Wunden austauschen, doch ist dies weitaus schwerer, besonders bei großen Wunden, da man viel Konzentration benötigt, um diese Technik anzuwenden, was sich natürlich als schwer herausstellt, wenn man bereits selbst am Sterben ist.

13:  Unbekannt

14:  Unbekannt

15:  Unbekannt

16:  „Spiel mit dem Tode“
    Benutzt in: Kapitel 60 „Der erste Juni Teil Drei: Im Himmel ist die Hölle los“
    Benutzt von: Silver

Für den Anwender eine überaus gefährliche Technik - doch auch eine sehr effektive. Der Anwender benutzt eine große Menge von seinem eigenen Blut, um daraus eine starke Waffe zu bilden. Je nach Größe der Waffe benötigt diese Technik mehr Blut – das Problem dabei ist allerdings, dass das Blut nicht zurück in den Körper gelangt, sobald der Kampf beendet ist. Daher ist diese Technik überaus gefährlich und wird nicht besonders oft angewendet, denn sollte die Waffe aus den Händen des Besitzers geschlagen werden, verliert sie ihre Form und ist nichts außer Blut.

17:    „Todestanz“
    Benutzt in: Kapitel 43 „Die Göttinnen“, Kapitel 49 „Eingekerkertes Mondlicht“, Kapitel 54 „Stilles Herz“,
    Kapitel 58 „Bluthochzeit“, Kapitel 09 von DeA „Im Zeichen des schwarzen Mondes“, Kapitel 12 von DeA „Dunkle Horizonte“
    Benutzt von: Silence

Eine Technik, die Silence alleine für sich selbst geschaffen hat und sie ist es auch, welche sie am häufigsten benutzt. Es ist die Technik, mit der man Besitz von anderen ergreifen kann; eine Technik, die eigentlich hauptsächlich von Silence selbst angewendet wird, da es notwendig ist, dass der Zustand des Anwenders dem von Silence ähnelt; mit anderen Worten, dass man frei ist von einer fleischlichen Hülle. Man kann mit dieser Technik zwar auch seinen eigenen Körper verlassen, jedoch wünschen dies die wenigsten. Silence benutzt diese Technik, um von Greens Körper Besitz zu ergreifen. Zwei Formen dieser Besitzergreifung gibt es: entweder ist die Seele des Opfers in einem „Schlafmodus“ und bemerkt nicht, dass der Körper kontrolliert wird, oder aber die Seele des Opfers ist wach, wodurch die Seele des Opfers mit dem Anwender kommunizieren und dessen Bewegungen optimieren kann. In den vergangen Jahrhunderten hat Silence diese Technik überaus oft angewandt, doch Green ist die einzige, der Silence es bis jetzt gewährt hat, „wach“ zu sein.

18:  Unbekannt

19:  Unbekannt

20:  Unbekannt

21:  Unbekannt

22:  Unbekannt

23:  „Teilung des Zwillings“
    Benutzt in: Kapitel 36 „Die erste Strophe der Nocturne“
    Benutzt von: Nocturn

Diese Technik kann eine vernichtende, aber auch eine schwache Wirkung haben; je nachdem, wer sie anwendet. Das Prinzip hinter der „Teilung des Zwillings“ ist, dass der Anwender und das Opfer sämtliche Schmerzen, die sie jemals in ihrem Leben erlebt haben, austauschen. Diese Schmerzen beziehen sich auf rein physikalische Schmerzen; seelische werden nicht übertragen. Weil sie nur ein Austausch ist und nicht eine einfache Übertragung, ist sie nicht sonderlich beliebt und wird kaum angewendet. Es besteht allerdings die Möglichkeit, dass der Anwender die Schmerzen „umleiten“ kann, so dass nicht er sondern jemand anderes die Pein des Opfers erhält. Dies benötigt jedoch langes und intensives Training, welches sich nicht immer lohnt.
Allerdings hat diese Technik manchmal den unangenehmen Nebeneffekt, dass es bei diesem Austausch von Schmerzen auch passieren kann, dass Erinnerungen ausgetauscht werden – ein Nebeneffekt, dessen sich Nocturn nicht bewusst war, ansonsten hätte er die Technik wohl nicht angewendet.

24:  Unbekannt